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Barbie als die Prinzessin und das Dorfmädchen

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Ich hätte es zwar nicht geglaubt, aber anscheinend verkaufen sich Barbie-Spiele für den GBA besser als man denkt. Wie anders wäre es zu erklären, dass nun schon das dritte (oder vierte???) Barbie-Spiel für Nintendos Kleinsten bei uns in die Redaktion flattert. Naja, jedenfalls ist dies wohl auch ein Zeichen dafür, dass nicht nur Jungs gerne zocken, sondern dass auch in so manchem Mädchen-Kinderzimmer ein GBA herumliegt!
Eigentlich bin ich auch der falsche Tester für dieses Spiel, da ich mit Mitte 20 nun wohl wirklich nicht mehr zur Barbie-Zielgruppe gehöre. Ich versuche daher mein Bestes und werde berücksichtigen, dass das Spiel nicht für meinerseits gemacht ist.
Dieses mal hat man sich also für ein klassisches Genre entschieden – ein Jump´n Run.
Aber erstmal zur Hintergrundgeschichte: Prinzessin Annelise und das Dorfmädchen Erika samt ihrer Katzen Wolfie und Serafina spielen hier die Hauptrolle und müssen dem gemeinen Preminger das Handwerk legen. Der will nämlich das Königreich ins Chaos stürzen. Dieser versucht dies natürlich mit dem ein oder anderen Hindernis zu verhindern…

Barbie und ihre Freunde müssen aber nicht nur in 20 Spielabschnitten ihre Geschicklichkeit beweisen, sondern auch das ein oder andere Rätsel lösen oder Aufträge erfüllen. Aufträge bestehen in aller Regel darin, Gegenstände in einer bestimmten Menge einzusammeln. Dabei gibt es so ausgefallene Aktionen wie Äpfel vom Baum zu singen (???). Die Rätsel präsentieren sich meist in der Form, dass irgendein Hindernis den Weg versperrt. Die Lösung ist dabei aber (leider) sehr nahe liegend und reduziert sich meist auf die Betätigung von Schaltern. Alternativ müssen die individuellen Fähigkeiten der verschiedenen Charaktere eingesetzt werden. So kann Anneliese aufgrund ihres Schirmes z.B. Wasserfälle stoppen, Kaze Wolfie kann graben und die Katze Serafina kann Gegenstände bewegen. Das Prinzip der Kooperation zur Lösung von „Rätseln“ lässt sich eigentlich sehr gut mit dem in Shrek 2 vergleichen.
Wirkliche Hindernisse, die geistig länger fordern oder etwas mehr Geschicklichkeit verlangen, gibt es leider nicht. Barbie lässt sich also ohne größere Probleme durchspielen. Vielleicht liege ich ja falsch, aber ich denke, dass man auch der Zielgruppe der Barbie-Fans hätte etwas mehr zutrauen zu können. Wer etwas mehr gefordert werden will, sollte sich jedenfalls unbedingt für den schwereren der beiden Schwierigkeitsgrade entscheiden!
Neben dem Story-Modus gibt es übrigens noch einen Geschicklichkeitsmodus, der aus 4 Mini-Spielen besteht, welche aber erst im Storymodus freigeschaltet werden müssen. Diese Mini-Spiele entsprechen dabei jeweils den „Boss-Kämpfen“ des Story-Modus.

Technisch ist das Spiel soweit gut gelungen und kann meines Erachtens in dieser Hinsicht als das bislang beste GBA-Barbie-Spiel bezeichnet werden. Nette Grafik mit entsprechender Abwechslung, annehmbarer Sound und eine ordentliche und intuitive Steuerung werden geboten. Unfaire Stellen sind mir auch nicht aufgefallen. Auch an Rücksetzpunkte wurde gedacht. Dafür hat es leider nicht für eine Batterie gereicht. Unbeliebtes Passwörter notieren ist angesagt.

Fazit: Von den bisher erschienenen Barbie Spielen für den GBA ist das aktuelle, soweit ich das einschätzen kann, das Beste. Ich glaube aber trotzdem, dass sich die meisten Barbie-Spielerinnen, über ein mehr forderndes Spiel ohne Barbie als Hauptcharakter wohl trotzdem mehr freuen würden. In 20 Spielabschnitten die immer wieder gleichen (gewaltfreien) Aufgaben zu meistern lässt Spielspaß und Abwechslung auch für Barbie-Freundinnen nicht ins Unermessliche steigen. Zumindest kann man dieses mal aber sagen dass das Spiel aber alle die, die es unbedingt haben wollen, nicht oder zumindest nicht sehr enttäuschen dürfte. Wer das Spiel seiner Tochter oder Enkelin schenken möchte, sollte aber vorsichtshalber bei dieser doch mal nachfragen oder mal die GBA-Spiele-Sammlung der Tochter/Enkelin inspizieren, was für Spiele dort zu finden sind.
Alle nicht Barbie-Besitzer machen sowieso einen großen Bogen um das Spiel und ziehen bei der Wertung mindestens 15% ab.

Spielspaß: 65%

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