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Yu Yu Hakusho: Spirit Detective

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Yusuke Urameshi ist ein 14-jähriger Schüler, der guten Gewissens als unhöflicher Rotzer bezeichnet werden kann. Unhöflicher Schlägertyp könnte glatt sein zweiter Nachname sein. Er scheint also nicht gerade der Typ-Mann zu sein, den sich eine Mutter für ihre Tochter wünscht.
In einem unerwarteten Anfall von Zivilcourage rettet dieser unsympathisch wirkende Typ einem Kind das Leben und wird dabei selbst getötet. Darum bekommt er vom Prinzen der Geisterwelt eine zweite Chance. Bevor er aber unter die Lebenden zurückkehren darf, muss er dafür arbeiten, nämlich als Geisterjäger, der fiesen Dämonen und Seelen fressende Geistermonster fortan verhauen darf.

Die Manga und Anime-Fans werden die Hintergrundgeschichte von Yu Yu Hakusho sicherlich kennen, denn dabei handelt es sich um eine dieser beliebten japanischen Serien.
Also hat sich Atari die Rechte am Spiel zur Serie gesichert und beschert uns nun die GBA-Version.

Das Spiel selber präsentiert sich als Action-Adventure in isometrischer Perspektive. Ein kleiner Kompass in der unteren Ecke des Bildschirmes zeigt euch im Spiel nun an, in welcher Himmelrichtung sich euer nächstes Ziel befindet. Ihr rennt nun von Zielpunkt zu Zielpunkt kreuz und quer durch das Level. Da auch zahlreiche Häuser und Mauern die Spielabschnitte zieren, muss auch manchmal eine bisschen nach dem richtigen Weg gesucht werden. Damit die ganze Sache noch weiter erschwert wird rennen auch noch ein paar Gegner durch die Botanik. Ehrlich gesagt sind die aber nur nervig und bei Zeiten rennt man an diesen sich zu oft wiederholenden Statisten nur noch vorbei. Habt ihr euer Ziel gefunden erwartet euch dort eine Prügelei, ein die Story weiterspinnendes Gespräch oder einfach nur ein Gegenstand, den ihr einsammeln sollt. Ja, auch die beliebten sammle X Stück von Gegenstand Z für mich und du bekommst dafür dies und das haben es ins Spiel geschafft. Diese Aufgaben sind mittlerweile ein deutliches Indiz für Spiele, die höchstwahrscheinlich die 70%-Hürde nicht überspringen werden. Kreuz und Quer durch die Gegend rennen sorgt nun mal nicht für übermäßigen Spielspaß. Zum Glück sagt uns bei Yu Yu Hakusho der Kompaß wenigstens wo wir suchen müssen.
Zum Thema Kämpfe gibt es gleich noch was auszusetzen. Hier scheint man nämlich vergessen zu haben eine Kollisionsabfrage einzubauen. Ihr steht also vor einem Gegner, wollt dem eine runterhauen, merkt aber nicht wirklich ob der Schlag eigentlich als Treffer gewertet wurde. Nun macht ihr einen kleinen Schritt und hoppla seid ihr durch den Gegner hindurchspaziert und steht nun Rücken an Rücken zum Gegner und euer Schlag zerschneidet nur die Luft. Da sich die Gegner selber auch bewegen (mit ziemlich niedriger KI) sorgt dies dafür, dass gezielte Nahkämpfe nicht wirklich Spaß machen. Ein weiteres dazu tut die isometrische Darstellung des Geschehens. Wenigsten gibt es nach einigen Levels dann auch Fernattacken, in denen z.B. eine Art Geschoss abgefeuert werden kann.

Scheint man sich bei der technischen Umsetzung und in Sachen Spielspaß und Abwechslung zurückgehalten zu haben, so haben die Entwickler auf jeden Fall wert auf die Hintergrundstory gelegt. Immer wieder erwarten den Spieler Dialoge, die mit diversen Standbildern garniert wurden. Hier gibt es richtig viel zu lesen, komplett auf deutsch. Ich kann mich kaum erinnern, dass ein Action-Spiel im Stile von Yu Yu Hakusho jemals so viel Text in den Storyabschnitten geboten hat. Fans der Serie werden dies sicherlich positiv werten. Anderenfalls kann es passieren, dass man sich wohl nur schnell durch die Dialoge drückt.

Im Laufe des Spieles habt ihr weiterhin die Chance andere Charaktere zu steuern. Leider führt dies aber zu keiner großartigen Spielspaßsteigerung. Da die meisten Level eben allzu gerne aus den nervigen Suchaufgaben und ähnlich wenig abwechslungsreichen Aufgaben bestehen.
Grafik und Sound sind übrigens ganz gut gelungen und ordnen sich im oberen Mittelfeld ein. Der Sound ist auch nach längerer Zeit kaum nervig. Der Grafik fehlt einzig etwas mehr Farbvielfalt. Aber soweit geht die Präsentation in Ordnung.

Fazit: Trotz allem ist Yu Yu Hakusho ein Spiel, an dem sicherlich nur Fans der Serie ihren Spaß haben werden. Alle anderen werden Dauermotivation und spielerische Abwechslung zu sehr vermissen – Mit nervigen Suchaufgaben und durch den Level gerenne ist eben kein Blumentopf zu gewinnen. Positiv kann dem Spiel dabei der relativ geringe Preis mit knapp 30 Euro angekreidet werden. rw 17.03.05

Spielspaß: 59%

Unser Preview: Atari hat nun einen GBA-titel, basierend auf der Anime-Serie Yu Yu Hakusho angekündigt.
Yu Yu Hakusho erzählt die Geschichte des 14jährigen Yusuke Urameshi, dem die Möglichkeit geboten wird, nochmal auf die Erde zurückzukehren und ein neues Leben zu beginnen, nachdem er einem Kind unter Einsatz des eigenen, das Leben gerettet hat. Ihm sind nun auch einige fantastische Fähigkeiten gegeben, die er für gute Taten in den 20 Levels des Spieles einsetzen muss.
Neben dem Hauptcharakter werden auch so ziemlich alle anderen wichtigen Charaktere der Serie spielbar sein: z.B. Kuwabara, Kurama, Hiei, Botan und Kayko. rw 26.08.03

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